P R O J E K T _ 1 : 1

 

 

DER NAGELLACK GO CRAZY.

NEU: Die Folgen des Projektes_1:1: THE WORLD GOES CRAZY

© Idee & Umsetzung & Fotos: Tomas Gerber

© www.bildmaterial.ch

 

„Absolut“: Ricarda M.

 

DER NAGELLACK GO CRAZY.

 

HOT-TV. Der Shoppingsender (D)
Sendung „Ricarda M.“, Freitag, 18. August 2000,
03.00 bis 04.00 Uhr (W) / O-Ton aus der Sendung

Die Personen und ihre Darsteller:

GESA THOMA (blonde Haare)
HOT-TV-Moderatorin der Sendung „Ricarda M.“

RICARDA M. (schwarze Haare)
„Betty Bossi“ der Nagelpflege, mit eigener Produktelinie

PETER K. / POING
Ein Anrufer, der als „Brigitte“ vorgestellt wird

NEU: Die Folgen des Projektes_1:1: THE WORLD GOES CRAZY

 

„Die Bestellnummer ... ist die Achtnull, drei, drei, zwei“:
Ricarda M. und Gesa Thoma (von links).

 

DIE GESA-PHILOSOPHIE.

GESA THOMA: „Ein neuer Duft ist wie ein neues Leben, wie ein neuer Mann, wie ein neuer Haarschnitt, es ist eine Hülle, etwas, das Menschen verzaubert. Es ist etwas, woran man sich erinnert, wenn schon die Scheidung läuft, etwas ja, wo man nicht vorbeigehen sollte.“

RICARDA M.: „Absolut.“

[...]

 

„Jetzt kommen wir zur Feile eins. Jetzt reinigen wir uns
einen Nagel ...“: Ricarda M.

 

DIE SCHÖNE BEGRÜSSUNG.

GESA THOMA: „Und hier sind wir schön. Guten Tag Ricarda.“

RICARDA M.: „Guten Tag, liebe Gesa.“

GESA THOMA: „Eigentlich wollte ich Dir zwei heisse Bockwürste mitbringen.“

RICARDA M.: „Wieder nichts geworden.“

GESA THOMA: „Wieder nichts geworden. Hallo, das ist unser Modell. Eine interessante Stunde erwartet Sie jetzt. Nämlich aus der berühtem Nagelpflege, in der Kombination mit dekorativer Kosmetik. Und was heute alles auf Sie zukommt, das möchte ich jetzt schon verraten. Und zwar beginnen wir natürlich, ja eigentlich mit dem Herzstück von Ricarda M. Hoffmann, nämlich mit der Basispflege „Ruby Crystal“, ein Name, der mittlerweile richtig bekannt geworden ist. Das ist natürlich das neue Set. Und hier ist alles drin, damit Ihre Nägel richtig vor Kraft strotzen, mit der neuen „Ruby Crystal“-Stonefile. Die Bestellnummer ist die Einhundertvier, drei, zwei, drei. Die Einhundertvier, drei, zwei, drei. Eigentlich gehört natürlich auch zu diesem Basis-Set die Nagelaufbauserie, denn zum einen kann man den Nägel immer wieder Gutes tun, zum anderen, lässt sie Nägel auch wieder richtig gesunden, gerade dann, wenn Sie vielleicht Kunstnägel hatten oder Problemnägel haben. Die Bestellnummer unseres Trios, verpackt im Goldsack, ist die Achtnull, drei, drei, zwei. Die ersten zwanzig, dreissig Minuten werden wir uns um die Nagelpflege kümmern, und da darf natürlich auch der richtige Nagellack nicht fehlen. Hier kommen zwei ganz interessante Farben auf einmal auf Sie zu, das Ganze einmal in Rot und einmal in Braun, dann mit einer Dose gefüllt mit dem Nagellackentferner und neunzig Nagelpflästerchen, in drei verschiedenen Grössen, natürlich auch wieder im roten Kosmetiktäschchen verpackt. Bestellnummer ist die Einhundertvierundzwanzig, zwei, eins, null. Die Einhundertvierzungszwanzig, zwei, eins, null. Das wars eigentlich, ja, so zum einen, erstmal so das grosse Thema Nagelpflege. Aber nicht nur die Nägel sollten gepflegt werden, sondern überhaupt alles, das Gesicht, das Dekolleté und man sollte wirklich versuchen, jedem Alter das Beste aus einem Typ zu machen. Und, ehm, ein Duft kann etwas ganz Wichtiges sein. Er ist auch so eine Art Geheimwaffe, eigentlich, von uns Frauen. Ein ganz besonderer Duft, der Duft von Modigliani, ein Duft den es ausser in Amerika nur hier exklusiv bei uns bei Hot gibt, Dank der Ricarda. Bestellnummer des Eau de Parfums, übrigens 50 Milliliter zum Sprühen, ist die Einhundertvier, drei, eins, acht. Die Einhundertvier, drei, eins acht. Und wenn Sie die Duftnote wollen: für mich wie ein Sommernachtstraum mit ganz vielen Sternschnuppen. Passend zu diesem Duft gibt es natürlich auch die Duftpflege, denn dann hat man den Duft überall am Körper. Es ist etwas sehr Luxeriöses, aber auch sehr Schönes. Genau das Richtige für gewisse Momente. Bestellnummer, jetzt, unseres Duftpflege-Duos, bestehend aus der Duftpflege zum Duschen und der Körperlotion, das Duo hat die Bestellnummer...“

[...]

 

„... Moment, was? Ich verstehe nicht ... ah, meine Frau
spricht gerade dazwischen“: Peter K. aus Poing am Telefon.

 

DER ANRUFER.

GESA THOMA: „Bevor Du [Ricarda, Anm.] loslegst mit dem Grundreinigungsprogramm, begrüsse ich jetzt am Telefon die Brigitte.“

PETER K.: „Ja, ich bin zwar nicht die Brigitte, ich bin der Peter.“

GESA THOMA: „Ich habe noch gedacht. Eine männliche Stimme für die Brigitte. Toll, ein Mann ruft uns an!“

PETER K.: „Ja, das ist richtig. Und ich wollte eigentlich mein grosses Kompliment loswerden, an die Sendung. Ich muss sagen, Sie gestalten die Sendung immer sehr schön, sehr interessant, sehr lustig auch vor allen Dingen. Und uns freut immer, wenn die Frau Ricarda und die Frau Gesa auf Sendung sind. Weil, wir haben schon scherzhaft in der Familie gesagt, früher haben wir uns immer auf die neuen Folgen gefreut von „Dallas“ und „Denver“, und heute freuen wir uns auf die neuen Sendungen von Ihnen.“

GESA THOMA: „Das ist ein Kompliment ...“

PETER K.: „... Moment, was? Ich verstehe nicht ... ah, meine Frau spricht gerade dazwischen. Sie sagt, ich solle den Herrn Leimbach nicht vergessen. Der auch immer in der Sendung ist. Sie sieht ihn sehr gerne, und sagt, er wäre ein Kavalier der alten Schule, mit sehr viel Ausstrahlung. Er wird heute Nacht im Bett stehen, denke ich.“

GESA THOMA: „Ich kann Ihnen nur bestätigen. Der Martin ist etwas ganz Besonderes.“

PETER K.: „Also, uns gefällt die Sendung bei Ihnen sehr gut. Wir sind Verwender von „Ruby Crystal“, wir kennen also alle Produkte von Ihnen, sind Verwender von „Ruby Crystal“ eigentlich von der ersten Stunde an. Gerade auch jetzt, im Sommer ist es das optimale System für Finger- und Fussnägel. Gerade im Sommer, wenn offene Schuhe getragen werden, oder des Deutschen liebstes Kind, also die Apostelbereifung, die Sandalen auf neubayrisch, kommt der Fussnagel wunderschön raus. Und man kann ihn, wie gesagt, natürlich tragen, aber auch weil die Nagelplatte sehr glatt ist. Wenn der Fussnagel dann lackiert ist und unten drunter glänzts, kommt die Brillanz vom Nagellack besser raus, also ...“

GESA THOMA: „... Aber Peter, ich gehe mal davon aus, dass Sie nicht Ihre Fussnägel lackieren ...“

PETER K.: „... Ich nicht, aber meine Frau ...“

GESA THOMA: „... Man muss heut zu Tage nachfragen, könnte ja sein. Ich finde es sowieso toll, dass Sie heute anrufen. Aber Ihre Frau ist in unmittelbarer Nähe?“

PETER K.: „Ja, das ist richtig. Wir sind also in Poing. Und wir sind auch, in Anführungsstrichen, sogenannte Profis. Wir haben früher also einen Friseursalon gehabt. Deswegen kennen wir uns in Kosmetika auch ein bisschen aus. Und möchten einfach auch mal auf die Qualität jedes einzelnen Produktes von der Linie hinweisen. Also, das ist wirklich eine Superqualität.“

GESA THOMA: „Ich bin platt.“

RICARDA M.: „Da können wir zwei gar nichts mehr sagen.“

PETER K.: „Und zwar bei jedem einzelnen Produkt. Das muss man wirklich einmal erwähnen. Auch dieser Nagellackentferner, er ist irgendwo auch einmalig...“

GESA THOMA: „Ich überlege, ich überlege gerade, ob ich mit der Ricarda und unserem Modell zum Frühshoppen gehe und währenddessen bestreiten Sie unsere Sendung. Weil das kommt so überzeugend. Und ich denke wieder mal, das ist letztlich der Erfolg von Ricarda. Die Produkte sind gut, sie halten das, was sie versprechen oder das, was wir versprechen, vom Preis-Leistungs-Verhältnis kann man nur schwärmen. Und wenn es dann Kunden gibt, die das natürlich auch so live auch noch so äussern, das freut uns dann sehr. Peter, grüssen Sie mir Ihre Frau. Das nächste Mal erwarte ich einen Anruf Ihrer Frau.“

PETER K.: „Gerne, machen wir gerne. Vielleicht kommen wir mal zusammen zu Ihnen in die Sendung.“

GESA THOMA: „Das wär noch lustiger. Dann sind Sie mitten drin im „Denver“-Team. Herzlichen Dank. Schöne Grüsse nach Poing. Tschüss. Danke.“

PETER K.: „Danke. Wiederhören.“

RICARDA M.: „Tschau.“

GESA THOMA: „Tschüss. So, das war natürlich jetzt schön hier.“

RICARDA M.: „Jetzt kommen wir zur Feile eins. Jetzt reinigen wir uns einen Nagel ...“

[...]

 

Sendung „Ricarda M.“, Freitag, 18. August 2000,
03.00 bis 04.00 Uhr (W) / O-Ton aus der Sendung

 

© Idee & Umsetzung & Fotos: Tomas Gerber


 

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